CSU Ball in Neuburg

13. Januar 2012

Bereits zum 32. Mal lädt die CSU Neuburg am 4. Februar zu ihrem Wohltätigkeitsball unter dem Motto „Schwarz ist Trumpf“ ins Kolpinghaus Neuburg ein.

Neben dem abwechslungsreichen Tanzprogramm der Band „Livestyle“ bereichern die Faschingsgarden der Neuburger Burgfunken und der Fidelitas Rennertshofen mit ihrem großen Hofstaat den Schwarz-Weiß-Ball. Noch sind in der CSU Geschäftsstelle einige Karten zum Preis von 18,- Euro verfügbar.

Der Reinerlös wird auch in diesem Jahr an die Kartei der Not übergeben. In 32 Balljahren sind so bereits über 32.000 Euro für bedürftige Menschen in unserer Heimat zusammen gekommen.

Der Kartenvorverkauf findet jeden Donnerstag von 17:00-18.00 Uhr und am Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr statt. Reservierungen sind auch unter der Mailadresse office@csuneuburg.de möglich.

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Pressemitteilung

9. Januar 2012

Wer Krankenschwester, Pfleger oder Hebamme werden will, soll künftig das Abitur vorweisen müssen. Das sieht ein Reformvorschlag der EU-Kommission zur Anerkennung von Berufsqualifikationen vor, der am Montag in Brüssel vorgestellt wurde. Grund seien die gestiegenen beruflichen Anforderungen.

Deshalb sollten EU-Staaten die Zulassungsvoraussetzung für solche Pflegeberufe von zehn auf zwölf Jahre Schulausbildung heraufsetzen.

Dagegen erhebt die Junge Union massiven Widerspruch. „Diese unnötige Verschärfung der Zugangs- bedingungen geht in eine völlig falsche Richtung. Dafür gibt es keinen sachlichen Grund, da die Qua- lität der Ausbildung in Deutschland im Gesundheitsbereich nicht geringer ist als anderswo.
Ganz im Gegenteil: Durch das duale System ist sie anderen Ländern sogar wesentlich voraus“, so der Vorsit- zende der Jungen Union Oberbayern, Tobias Zech.

„Eine Umsetzung der EU-Richtlinie würde den Kreis der potenziellen Bewerber erheblich einschränken. Damit würden die Anstrengungen konterkariert, die zum Beispiel der Landkreis Erding mit seinen neuen Gesundheitsschulen am Kreiskrankenhaus unternimmt, um dem Fachkräftemangel in der Pflege zu begegnen“, so Alex Wegmaier, JU – Kreisvorsitzender des Landkreises Erding.

Es ist daher dringend notwendig, an den bisherigen Zugangsvoraussetzungen eines zehnjährigen allgemeinen Schulabschlusses festzuhalten. „Wir brauchen nicht für alles und jeden das Abitur. Die Praxis zeigt doch, dass das bisherige System erfolgreich Fachkräfte ausbildet“, so Wegmaier, der als bildungspolitischer Sprecher der JU Oberbayern seine Organisation hinter sich weiß.

Die JU fordert Bundes- und Staatsregierung, sowie die bayerischen Europaabgeordneten auf, sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen, dass für die Ausbildungen im Bereich der allgemeinen Krankenpflege die bisherigen Zugangsvoraussetzungen erhalten bleiben. Eine zehnjährige, allgemeine Schulausbil- dung soll für eine automatische Anerkennung innerhalb der EU weiterhin genügen.

Die Junge Union Oberbayern ist dabei zuversichtlich, dass die Verschärfung am Veto des Europaparlaments scheitern wird.