Pressemitteilung

17. November 2011

Die Junge Union im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen hat sich in ihrer jüngsten Kreisvorstandssitzung mit der Wiedereinführung der alten KFZ-Kennzeichen beschäftigt. Mit der Gebietsreform 1972 verschwanden in Bayern eine Reihe von Ortskennungen auf den Nummernschildern. So auch „SOB“ für den Altlandkreis Schrobenhausen. Seither beginnt für alle Landkreisbürger das Kennzeichen mit „ND“. Initiativen zur Wiedervergabe der alten Kürzel gab es bereits einige, nun aber werden die Bemühungen durch positive Beschlüsse der Bundesverkehrsministerkonferenz bestärkt.
Die Junge Union Neuburg-Schrobenhausen wird im Rahmen der JU Landesversammlung am kommenden Wochenende in Landshut zusammen mit weiteren Kreisverbänden und dem Bezirksverband Oberbayern einen Antrag einbringen, der die umgehende Wiedervergabe der alten Kennungen zum Ziel hat.
Eine Verpflichtung erwächst daraus nicht, sondern vielmehr eine Möglichkeit und Chance, wie Andy Vogl vom JU Ortsverband Schrobenhausen betonte. Die SOB-Kennung wird nur auf Wunsch vergeben und auch eine Umschreibung aktueller Papiere ist nicht notwendig. Der Verwaltungsaufwand und auch die Kosten sind also marginal, da bis heute SOB-Nummern im Umlauf sind (v.a. an landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen). Die große Chance sieht die JU in der Marketingmöglichkeit für das Schrobenhausener Land. Autonummern sind Werbeträger und graben sich tief ins Bewusstsein der Menschen ein, so die Ortsvorsitzende der JU Schrobenhausen, Lisa-Marie Kuttenreich. Neue emotionale Gräben im Landkreis befürchten wir nicht, wie Kreisvorsitzender Matthias Enghuber bekräftigt. Wir gehen davon aus, dass die Auseinandersetzungen der siebziger Jahre weit genug hinter uns liegen und die junge Generation den Blick gemeinsam nach vorne richtet. Der Zusammenhalt der Jugend im Landkreis ist mittlerweile so gefestigt, dass sich aus der Zulassung eines Wunschkennzeichens keine Nachteile ergeben dürften. „Wir wollen den Bürgern in Zeiten von weltweiter Vernetzung und beruflicher Mobilität die Möglichkeit geben, sich möglichst unmittelbar mit ihrer Heimat zu identifizieren. Dazu ist dieses emotionale Zeichen eine gute, wie auch einfache Möglichkeit“, so Enghuber weiter.

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Bezirksklausurtagung JU Oberbayern

5. November 2011

Diskutieren gerade mit CSU Bezirksvorsitzenden sowie Bundesministerin Ilse Aigner

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